Rainer Schüle (links) und Joachim Bettinger, Vorstände der OEKOGENO SWH eG, mit der Urkunde

Wohnprojekt der OEKOGENO SWH eG gewinnt Hessischen Staatspreis für Universelles Design

Das Wohnprojekt der OEKOGENO SWH eG in Niddatal-Ilbenstadt wurde mit dem Hessischen Staatspreis für Universelles Design ausgezeichnet. Die Jury lobte das Projekt als „tolles Beispiel für ein modernes Dorf im Dorf“.

Das Wohnprojekt im Klostergarten Ilbenstadt, so die Begründung der Jury, verbinde alte mit neuer Bausubstanz und sei sowohl in ökologischer als auch in sozialer und universeller Hinsicht in hohem Maße vorbildlich. „Generationenübergreifend, barrierefrei, integrativ, innerörtlich, genossenschaftlich – wie hier im Sinne eines zeitgemäßen gemeinschaftlichen Zusammenlebens ganzheitlich gedacht und geplant wurde, beeindruckt. Ein tolles Beispiel für ein modernes Dorf im Dorf.“

„Wir freuen uns sehr, dass unser Konzept die Jury überzeugt hat“, so Joachim Bettinger, Vorstand der OEKOGENO SWH eG. „Wir möchten mit unserem Wohnprojekt neue Wege gehen und ein gemeinschaftliches, nachhaltiges Wohnen und Leben ermöglichen.  Unser Ziel ist es, Raum für vielfältige Lebensentwürfe zu schaffen.“

Der Hessische Staatspreis für Universelles Design zeichnet alle zwei Jahre Produkte, Konzepte, Projekte und Technologien aus , die der Entwicklung und Gestaltung einer inklusiven Gesellschaft in Hessen entscheidende Impulse geben und das Thema auf besondere Weise fördern. Er wird vom Hessischen Ministerium der Finanzen, dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration und der Hessischen Staatskanzlei, Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung gemeinsam verliehen.

Das Wohnprojekt

In Niddatal-Ilbenstadt, rund 25 Kilometer nordöstlich von Frankfurt, entsteht auf dem dortigen Klosterareal ein genossenschaftlich organisiertes, inklusives Mehrgenerationen-Wohnprojekt mit mindestens 31 Wohneinheiten. Zielgruppe sind Familien mit Kindern, Seniorinnen und Senioren, Single-Haushalte oder Paare. Besonderer Wert wird dabei auf die Inklusion behinderter Menschen gelegt. Geplanter Baubeginn ist Mitte 2021.

Der genossenschaftliche Neubau fügt sich harmonisch in das historische Gebäudeensemble unmittelbar neben dem denkmalgeschützten Wetterauer Dom ein. Die Bestandsgebäude sind als zentrale Elemente in das ganzheitliche Konzept eingebunden. In Kooperation mit der Stadt Niddatal arbeitet die OEKOGENO an einem Konzept, das den Klostergarten auch für die Anwohnerinnen und Anwohner und die Öffentlichkeit nutzbar macht.

Initiatorin ist die OEKOGENO eG, eine der größten Bürgerbeteiligungsgenossenschaften Deutschlands. Das Projekt wird vor Ort von der OEKOGENO SWH eG umgesetzt – das SWH steht dabei für „Solidarisch Wohnen Hessen“. Weitere Informationen zum Projekt gibt es unter www.oekogeno-swh.de.

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