Solide wirtschaftliche Entwicklung der OEKOGENO eG setzt sich fort

Dies stellten die zufriedenen Mitglieder bei der jüngsten Generalversammlung im Gewerkschaftshaus Frankfurt fest. Im Mittelpunkt der Versammlung standen die Neuwahl von zwei Aufsichtsrät*innen und die Verabschiedung der neuen Satzung.

„Wir freuen uns sehr, dass wir die erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung fortschreiben konnten“, so OEKOGENO-Vorstand Rainer Schüle. „Wir haben es in den vergangenen beiden Jahren geschafft, mit unseren inklusiven, genossenschaftlichen Wohnprojekten ein überaus erfolgreiches Konzept zu entwickeln und die Genossenschaft weiter zu konsolidieren.“  Derzeit realisiert die OEKOGENO mit ihren Tochtergesellschaften Projekte in Furtwangen, Nürtingen, Waldshut-Tiengen und Ilbenstadt, zwei Projekte in Freiburg wurden bereits erfolgreich abgeschlossen. Das Projektvolumen der OEKOGENO und ihrer Tochtergesellschaften, das in den kommenden Jahren umgesetzt wird,  beträgt über 100 Millionen Euro. „Das Engagement und die Unterstützung unserer Mitglieder zeigt, dass mit der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger viel bewegt werden kann“, so Joachim Bettinger, Vorstandskollege von Rainer Schüle. „Viele Menschen möchten in sinnvolle Projekte investieren. Sie wollen wissen, was konkret mit ihrem Geld passiert.“ Der Aufsichtsratsvorsitzende Franz-Karl Karis bedankte sich ausdrücklich beim Vorstand für die geleistete Arbeit und die damit verbundene Stabilisierung der Geschäftslage der OEKOGENO.

Turnusgemäß standen drei Posten im Aufsichtsrat zur Wahl. Da Johanna Cochems und Ralf Stolarski nicht mehr kandidierten, wurden zwei Positionen neu besetzt. Die Mitglieder wählten mit Sylvia Pilarski-Grosch, Landesgeschäftsführerin des BUND Baden-Württemberg,  und Hans Eimannsberger,  ehemaliger Leiter der Energie-Agentur Schleswig-Holstein, zwei ausgewiesene Expert*innen im Bereich Erneuerbare Energien in das Leitungsgremium. „Das zeigt auch, dass uns das Thema Energiewende weiterhin am Herzen liegt“, so Rainer Schüle. „Wir hoffen, dass wir gemeinsam mit unseren Mitglieder in den nächsten Jahren wieder interessante Projekte in diesem Bereich realisieren können.“ Jochen Zimmer wurde in seinem Amt bestätigt, der Aufsichtsrat wird komplettiert durch den Vorsitzenden Franz-Karl Karis, Steuerberater in Köln und inzwischen seit 15 Jahren im Amt, und Anke Nordt, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Greifswald.

Zehn Jahre nach der letzten Änderung wurde auch die Satzung der OEKOGENO an die veränderten Realitäten in der Arbeit der Genossenschaft angepasst. Die Mitglieder stimmten u.a. für eine Änderung des Zwecks und Gegenstands der Genossenschaft. Die neue Satzung wurde nach einer konstruktiven Diskussion ohne Gegenstimmen angenommen. Sie ist auf der Homepage der OEKOGENO unter www.oekogeno.de/satzung einsehbar.