von links nach rechts: Angelika Burkhart, Lothar Dilger, Natalie Löffler (alle Sozialstation Oberes Bregtal e.V.), Joachim Bettinger (Vorstand OEKOGENO GIW eG), Bürgermeister Josef Herdner, Architekt Gregor Kuner, Projektleiter Philipp Weber (OEKOGENO eG) und Rainer Schüle (Vorstand OEKOGENO GIW eG)

Richtfest für das inklusive Mehrgenerationen-Wohnprojekt der OEKOGENO GIW eG

Neun Monate nach dem Spatenstich fand am Freitag, den 30.8.2019 das Richtfest für das inklusive Mehrgenerationen-Wohnprojekt der OEKOGENO GIW eG statt. Rund 80 Baubeteiligte, künftige Wohngenoss*innen und Nachbar*innen feierten den Meilenstein gemeinsam vor Ort auf der Baustelle in der Baumannstraße 13 in Furtwangen.

„Das Wohnprojekt trägt einen wichtigen Beitrag zur Belebung der Innenstadt bei“, so Bürgermeister Josef Herdner, der auch Aufsichtsrat der OEKOGENO GIW eG ist. „Das Haus wird in Zukunft mit seinem Café und der gemeinschaftlichen Ausrichtung eine wichtige Anlaufstelle für alle Furtwanger*innen sein.“

Joachim Bettinger und Rainer Schüle, Vorstände der OEKOGENO eG und der OEKOGENO GIW eG, bedankten sich bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit. „Die Gemeinde hat uns von Anfang an sehr unterstützt und uns viele Türen geöffnet“, so Bettinger. „Vor allem Bürgermeister Herdner hat sich außergewöhnlich engagiert.“ Rainer Schüle bedankte sich auch bei allen Wohn- und Fördergenoss*innen, den Planer*innen und ausführenden Betrieben sowie allen Kooperationspartner*innen. „Mit Hilfe vieler engagierter Mitstreiter*innen vor Ort haben wir es geschafft, das Projekt zu einem echten Furtwanger Projekt zu machen. Das zeigt, dass es hier eine tolle Gemeinschaft gibt.“

Die Sozialstation Oberes Bregtal e.V. wird mit ihrer Verwaltung und einer Tagespflegeeinrichtung in das Objekt einziehen. Der EnergieWende e.V. aus Furtwangen liefert über eine Tochtergesellschaft, die EnergieWende Bregtal UG, Strom und Wärme für das Gebäude. Fast alle Aufträge wurden an Firmen aus Furtwangen und Umgebung vergeben. Das sorgt dafür, dass die Wertschöpfung in der Region bleibt und unnötiger CO2-Ausstoß vermieden wird. Das Gebäude wird nach dem Effizienzhausstandard KfW 40 gebaut. Das bedeutet, dass 60 Prozent weniger Energie verbraucht werden als bei einem vergleichbaren Neubau, der die gesetzlichen Mindeststandards erfüllt. Damit die KfW 40-Anforderungen erfüllt werden können, ist ein umfassender Wärmeschutz erforderlich. Die Außenwände werden in Holzrahmenbauweise errichtet, es wird eine Einblasdämmung aus Holzfasern/Isocell verwendet.

In der neuen Wohnanlage entstehen auf einer Grundstücksfläche von 1.582 m² insgesamt 29 Wohnungen, darunter 1- bis 4-Zimmer-Wohnungen zwischen 30 und 115 m² und eine 5-Zimmer-Handicap-Wohngemeinschaft. Der Zusammenhalt steht im Mittelpunkt des sozial-ökologischen Konzepts.

Weitere Informationen zum Projekt unter www.oekogeno-giw.de