Petra Bork / pixelio.de

Minus 80 Prozent

Die ersten neun Monate des Jahres 2019 sind die zubauschwächsten für die Windenergie seit 20 Jahren. Dies vermeldet die Fachagentur Windenergie an Land, die das Markstammdatenregister ausgewertet hat. Zwischen Januar und September 2019 gingen demnach gerade einmal 148 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 507 MW ans Netz – ein Wert, der in den vergangenen fünf Jahren jeweils schon innerhalb des ersten Quartals erreicht wurde. Die bisherige Neuanlagenleistung in diesem Jahr liegt um 82 Prozent unter dem Durchschnitt der Vergleichszeiträume zwischen 2014 und 2018.

Dies zeigt einmal mehr, dass die Ausschreibungsregelung kontraproduktiv ist und den Zubau der Windenergie an Land praktisch zum Erliegen gebracht hat. Es müssen so schnell wie möglich wieder einfachere Mechanismen eingeführt werden, die es auch kleineren Genossenschaften ermöglicht, Windprojekte umzusetzen.

Weitere Informationen:
Auswertung der Fachagentur Windenergie an Land

 

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