Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Die Mär von den erneuerbaren Preistreibern

Eine Studie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) im Auftrag der EWS Schönau kommt zu dem Ergebnis, dass die Erneuerbaren Energien im Zeitraum von 2011 bis 2018 für fallende Strompreise an der Börse gesorgt haben. Insgesamt 70,6 Milliarden Euro haben die Stromabnehmer*innen gespart. Leider profitierte davon hauptsächlich die energieintensive Industrie, die von der EEG-Umlage ausgenommen ist und außerdem extrem günstigen Strom einkaufen kann.

Die Studie der FAU rekonstruiert, welche Preise sich an der Strombörse ohne die Einspeisung  aus Wind und  Photovoltaik eingestellt hätten und vergleicht dies mit der tatsächlichen Entwicklung. Die Wissenschaftler kommen außerdem zu dem Schluss, dass eine Vervierfachung des geplanten Ausbaus der Erneuerbaren nötig ist, um die Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erreichen.

Hier geht es zur Studie.

 

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