Generalversammlung im Gewerkschaftshaus Frankfurt

30 Millionen Euro für nachhaltige und inklusive Projekte

Die OEKOGENO eG hat das Geschäftsjahr 2018 mit einem Überschuss von rund 11.300 Euro bei einer Jahresbilanzsumme von 13,6 Millionen Euro abgeschlossen. Die über 15.000 Mitglieder hatten zum Jahresende knapp 30 Millionen Euro in die Energie- und Wohnprojekte der OEKOGENO angelegt.

„Die Entwicklung der OEKOGENO-Mitgliederzahlen ist stabil, wir konnten in den vergangenen Jahren wieder einen leichten Zuwachs verzeichnen“, so OEKOGENO-Vorstand Rainer Schüle bei der Generalversammlung im Gewerkschaftshaus Frankfurt. Ende 2018 hatte die Genossenschaft 15.388 Mitglieder. „Im Durchschnitt hat jedes unserer Mitglieder knapp 2.000 Euro in unsere Projekte angelegt, die Tendenz ist steigend. Das zeigt, wie attraktiv es ist, in konkrete, nachhaltige Projekte anzulegen. Wir freuen uns, dass wir auf einen so aktiven und motivierten Stamm an Unterstützer*innen zurückgreifen können.“

Mitglieder versorgen sich rechnerisch komplett selbst mit Strom

In den Energieprojekten der OEKOGENO waren Ende 2018 insgesamt 11,5 MWp Leistung installiert, dies ist ausreichend für den Bedarf von rund 11.500 Personen. „Damit können wir rechnerisch drei Viertel unserer Mitglieder mit regenerativem Strom versorgen“, so Rainer Schüle. „Es kommt jetzt noch eine weitere Windkraftlage in der Nähe von Lahr hinzu, damit werden wir die 100 Prozent-Marke knacken.“

Zwei Wohnprojekte realisiert, fünf weitere in Umsetzung

Inklusives Wohnen ist derzeit Schwerpunktthema bei der OEKOGENO. Im Frühjahr 2018 konnten die Bewohner*innen des OEKOGENO-WIR-Hauses in Freiburg einziehen, damit wurde das zweite Wohnprojekt nach der Vaubanaise, ebenfalls in Freiburg, erfolgreich umgesetzt. Mit ihren Tochtergesellschaften realisiert die OEKOGENO derzeit weitere Projekte in Furtwangen, Nürtingen, Waldshut-Tiengen, Ilbenstadt und Ehrenkirchen. „Das Projektvolumen der OEKOGENO und ihrer Tochtergesellschaften, das in den kommenden Jahren umgesetzt wird, beträgt über 115 Millionen Euro“, so Joachim Bettinger, Vorstand der OEKOGENO eG.

Vertragsverlängerung für den OEKOGENO-Vorstand

Auf der Generalversammlung lobte Franz-Karl Karis, Vorsitzender des Aufsichtsrats, die gute Zusammenarbeit mit dem Vorstand: „Die Geschäfte der OEKOGENO laufen wirklich bestens, alles ist sehr gut organisiert. Das haben wir vor allem den Vorständen Rainer Schüle und Joachim Bettinger, aber auch dem gesamten Team zu verdanken.“ Die Verträge mit den beiden Vorständen wurden Ende 2018 vom Aufsichtstrat bis 2023 verlängert.

Turnusgemäß standen zwei Posten im Aufsichtsrat zur Wahl. Die Mitglieder bestätigten Franz-Karl Karis, Steuerberater in Köln und inzwischen seit 15 Jahren im Amt, und Anke Nordt, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Greifswald, im Amt.